Teamevent

Trends für 2026

Was sich verändert und warum das zählt

Die Zeiten, in denen ein Kletterpark oder ein Grillabend als Teamevent gereicht haben, sind vorbei. Nicht weil das schlecht war - es war oft gut. Sondern weil sich die Erwartungen verändert haben. Teams wollen heute mehr als Unterhaltung, sie wollen mitmachen und idealerweise etwas mitnehmen, das auch nächste Woche noch da ist. Aus über 300 Events pro Jahr lassen sich ein paar klare Verschiebungen für 2026 ablesen.

Diese Verschiebungen sind nicht zufällig, sondern Folge größerer Veränderungen in der Arbeitswelt: Hybridmodelle haben das Bürozusammenkommen seltener und damit wertvoller gemacht. Jüngere Generationen kommen mit anderen Erwartungen an Sinn und Beteiligung ins Unternehmen. Die "Experience Economy" hat das Konsumverhalten geprägt und prägt jetzt auch die Erwartung an Firmenanlässe. Wer Teamevents für 2026 plant, sollte diese Trends nicht ignorieren.

Weniger Zuschauen, mehr Mitmachen

Der deutlichste Trend: Events werden interaktiver. Formate, bei denen die Hälfte der Teilnehmenden zuschaut, funktionieren immer schlechter. Eine Magie-Show oder ein DJ-Set wird zwar noch gebucht, aber als Beilage, nicht als Hauptgang. Den Hauptteil eines Tages muss das Team selbst gestalten - sonst wird die Erinnerung dünn.

Das hat einen psychologischen Grund: passive Erlebnisse hinterlassen weniger emotionale Marker als aktive. Eine Belegschaft, die zwei Stunden zugeschaut hat, ist unterhalten, aber nicht verbunden. Eine Belegschaft, die zwei Stunden gemeinsam etwas gemacht hat, ist müde und meistens näher beieinander. Beim Filmevent gibt es strukturell keinen Zuschauerteil - jede Crew, jede Person, jede Rolle ist über den Tag aktiv beteiligt. Das ist nicht Zufall, das ist die Antwort auf den Trend zur aktiven Teilnahme.

Kreativität schlägt Action

Pure Adrenalin-Events - Klettern, Rafting, Quad-Touren - verlieren an Boden. Nicht weil sie nicht aufregend wären, sondern weil sie nur einen Teil der Belegschaft erreichen. Die Hälfte eines durchschnittlichen Teams ist nicht für Adrenalin-Tourismus gebucht, und das ist okay. Die kreativen Formate steigen, weil sie eine breitere Anschlussfähigkeit haben: Wer ein Drehbuch mitgestaltet, kann das genauso gut wie wer einen Bouldering-Pfad klettert - und meistens treffen beide Profile in derselben Belegschaft aufeinander.

Gemeinsam etwas erschaffen liegt also nicht nur im Trend, weil es Spaß macht. Sondern weil es strukturell mehr Teilnehmende einbezieht. Beim Filmevent wird aus einer Idee ein konkretes Ergebnis: ein Film. Der Weg dorthin verlangt Zusammenarbeit, Abstimmung, kreative Entscheidungen - genau die Eigenschaften, die in modernen Teams ohnehin täglich gefordert werden, aber selten in einem Format unter Drehtempo bewusst erlebbar werden.

Hybride Teams brauchen Anker-Erlebnisse

Seit den letzten Jahren arbeiten viele Teams hybrid - manche zwei Tage im Büro, manche fast nur remote, manche standortübergreifend. Das hat dazu geführt, dass die Momente, in denen sich das ganze Team im selben Raum befindet, deutlich seltener und entsprechend wichtiger geworden sind. Ein Teamevent ist heute oft das einzige Ereignis im Jahr, bei dem die komplette Belegschaft physisch zusammenkommt.

Daraus folgt: das Format muss diesen Moment ernst nehmen. Ein durchschnittlicher Apéro-Abend, der vor Corona als "nett" galt, ist heute zu wenig. Die Erwartung der Teilnehmenden ist, dass ein physisches Treffen einen klaren Mehrwert gegenüber dem digitalen Alltag bietet. Filmevents sind hier strukturell im Vorteil, weil sie eine geteilte Erfahrung erzeugen, die digital nicht reproduzierbar ist - das Set-Drehen, der gemeinsame Drehtag, die Premiere am Abend.

Immersiv statt oberflächlich

Events sollen sich anfühlen wie eine eigene Welt für die Dauer des Tages. Story, Setting, Rollen - nicht als kosmetisches Gimmick, sondern als Rahmen, in den die Teilnehmenden eintauchen können. Das ist der Grund, warum Escape Rooms im Trend bleiben, warum LARP-artige Formate aufkommen und warum Filmevents eine breitere Zielgruppe finden als noch vor fünf Jahren.

Die Logik dahinter ist einfach: Immersion erzeugt Präsenz. Ein Team, das sich in einem klar abgegrenzten Setting befindet - Krimi, Western, Sci-Fi - hat seinen Berufsalltag für ein paar Stunden hinter sich gelassen. Das ist anders, als nur einen Tag aus dem Büro zu sein. Ein Filmevent ist von Natur aus immersiv: man taucht in eine Geschichte ein und wird Teil davon, weil jede Rolle in der Crew an dieser Geschichte hängt.

Grosse Gruppen, kleine Einheiten

Der Trend bei Großgruppen-Events geht weg vom "alle in einen Raum stellen und hoffen, dass Interaktion entsteht" und hin zu kleinen Einheiten mit klaren Aufgaben. Das ist beim Filmevent Standard: mehrere Crews arbeiten parallel, jede mit eigener Dynamik, und am Ende kommt alles in der Premiere zusammen. Das gibt jeder Person die Erfahrung einer kleinen Gruppe und gleichzeitig das Gefühl, Teil eines großen Ganzen zu sein.

Andere Formate erkennen diesen Trend und versuchen ihn nachzubauen. Bei Großgruppen-Workshops werden Teilnehmende in Breakout-Sessions geschickt, in Sport-Events laufen mehrere Stationen parallel, bei Themen-Events gibt es mehrere Tracks. Das funktioniert unterschiedlich gut, je nachdem, ob die parallelen Teile auch wirklich zu einem gemeinsamen Höhepunkt zusammengeführt werden - oder ob am Ende einfach alle wieder am Buffet stehen, ohne dass eine geteilte Erzählung entstanden ist.

Technologie, die man nicht merkt

AI und smarte Tools werden Teil von Events, aber im Hintergrund. Niemand will eine Demo, niemand will ein Workshop über generative KI als Teamevent. Was funktioniert: Technologie, die im Hintergrund die Reibung wegnimmt und mehr Zeit für das Eigentliche schafft. Beim Filmevent passiert die technische Magie nach dem Dreh - automatisches Schnittsystem, AI-gestützte Postproduktion, Color Grading. Die Crew konzentriert sich auf den kreativen Teil, die Technik liefert die Geschwindigkeit.

Dieser Trend zur unsichtbaren Technologie ist nicht nur bei Filmevents zu sehen. Auch andere Formate setzen auf smartphonebasierte Apps, automatische Auswertung von Aufgaben, Live-Übersetzung für internationale Teams. Was zählt, ist nicht die Technik selbst, sondern was sie für die Teilnehmenden ermöglicht: schnelleren Einstieg, weniger Wartezeiten, mehr aktive Zeit.

Nachhaltigkeit als hartes Kriterium

2026 ist ESG kein PR-Thema mehr, sondern ein Auswahlkriterium bei Buchungsentscheidungen. Reise-intensive Outdoor-Events in weit entfernte Resorts werden kritischer angeschaut, lokale Veranstaltungsorte und vermeidbare Flugreisen kommen unter die Lupe. Auch hier sind kreative Formate im Vorteil: ein Filmevent in einem Schweizer Hotel mit lokalem Catering hat einen deutlich kleineren Footprint als ein Adventure-Wochenende in den Bergen oder ein Skytour-Event mit privatem Helikopter.

Wer 2026 plant, sollte diesen Faktor ehrlich mitgewichten. Nicht weil es politisch erwartet wird, sondern weil zunehmend mehr Mitarbeitende konkret darauf achten und das Event entsprechend bewerten. Ein Format, das ohne unnötigen Aufwand und ohne weite Reisen funktioniert, bekommt 2026 strukturell einen Vorsprung.

Was bleibt, was geht

Was bleibt: das gemeinsame Erlebnis, das Format mit klaren Rollen, die emotionale Bindung über kreative Arbeit. Was geht: Pure Unterhaltung ohne Beteiligung, Adrenalin-Tourismus für homogene Gruppen, Programmpunkte ohne Anker am Tag danach. Die Verschiebung ist nicht radikal, aber spürbar - und Teams, die 2026 buchen, fragen anders als noch vor zwei Jahren. Wer als Veranstalter und als Auftraggeber diese Verschiebung aufnimmt, baut Events, die nicht nur den Tag tragen, sondern auch das Quartal danach.

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